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Akupunktur

 

Die Akupunktur, als Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin, erfreut sich im Westen seit langem zunehmender Beliebtheit. Sie ist die im europäischen Raum bekannteste Therapieform aus dem asiatischen Lebensraum.

 

Bei der Akupunktur werden bestimmte Akupunkturpunkte mit Nadeln stimuliert. Mit dem Einstich in den Akupunkturpunkt wird nach der Vorstellung der Chinesen das Qi  und dessen Energiefluss reguliert. In der chinesischen Medizin wird Krankheit im weitesten Sinne als eine Störung von Qi verstanden.

 

Dieses Qi fließt in bestimmten Bahnen, die Meridiane genannt werden. Die meisten Akupunkturpunkte liegen auf diesen Meridianen. Man kann sie sich als Leitbahnen vorstellen, in denen das Qi zirkuliert. Dieses Netz aus Meridianen überzieht den kompletten menschlichen Körper.

 

Darüber hinaus kennt die chinesische Medizin auch Extrapunkte und Punkte außerhalb dieser Meridiane. Dabei handelt es sich um sehr wirkungsvolle Akupunkturpunkte, die im Laufe der langen Geschichte der Akupunktur entdeckt wurden. Diese Extrapunkte werden bei der Nadelung mit einbezogen, um spezielle gesundheitliche Probleme positiv zu beeinflussen.

 

Durch unterschiedliche Arten der Nadelung kann die Akupunktur tonisierend (anregend) oder sedierend (abschwächend) wirken. Die Akupunktur selbst ist kaum schmerzhaft.  Es entsteht am Einstichpunkt ein ziehendes Gefühl oder eine Wärmeempfindung. Diese Gefühl gilt bei den chinesischen Akupunktur-Meistern als Zeichen dafür, dass das Qi wieder zum Fließen gebracht wurde.

 

Die Akupunktur wird zur Regulationstherapie gezählt. Sie kann ein Kräfteungleich-gewicht im Körper ausgleichen. Die chinesische Medizin verwendet zur Erklärung der Effekte das Modell der im Körper polar wirkenden Kräfte. Diese werden als Yin und Yang bezeichnet. Eine Störung des Gleichgewichtes zwischen den beiden Polaritäten führt zu Krankheit. Die Harmonie Yin und Yang wird als Gesundheit bezeichnet

 

Nach wissenschaftlichen Maßstäben 

wird die Akupunktur wie folgt erklärt: 

  • Die Behandlung der Akupunkturpunkte führt durch Stimulation der peripheren Nerven zu direkten Effekten am Rückenmark und in Folge auch in Teilen des Gehirns.
  • Zudem werden körpereigene Botenstoffe wie zum Beispiel Endorphine freigesetzt.
  • Die Wirkung der Akupunktur wird über körperimanente Systeme, wie auch über die Selbstheilungskräfte des Menschen, generiert.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt bei über 40 Erkrankungen auch die Akupunktur-Behandlung.


Übrigens: 90% der Weltbevölkerung werden mit Akupunktur oder akupunkturähnlichen Verfahren behandelt...

 

 

 

 

Durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien konnten Wirksamkeit und Wirkmechanismen belegt werden:

  • In einer groß angelegten Studie mit über 40.000 Schmerzpatienten wurde die erfolgreiche Wirkung mit über 90% erkannt.
  • So konnte gezeigt werden, dass eine gute schmerzstillende Wirkung während der Entbindung bei 92% der Patientinnen erreicht wird. Die Entbindungszeit konnte signifikant gesenkt werden.
  • Heilungsprozesse werden beschleunigt, außerdem konnte eine Verminderung von Schmerzen, Schwellungen und Bewegungs-einschränkungen nach Unfallverletzungen signifikant nachgewiesen werden.

 

Naturheilpraxis Wilmersdorf
Brandenburgische Str. 43 10709 Berlin Tel:51056376

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